Christiane Gisela Irene Würdemann-Pust
Bremerin Jg. 1958
Verheiratet, 1 Sohn
Als Sozialwissenschaftlerin, Change Managerin und Mediendesignerin komme ich aus der sog. VW-Branche, d.h. Vermittlung und Weitergabe von Wissen, Werten und Werbung, sowie Begleitung von Veränderungsprozessen.
Meine Schlüsselwörter sind Integration, Kreativität, Weisheit und Wertschätzung. Von Natur aus bin ich Optimistin.
- Als Sozialwissenschaftlerin denke ich systemisch, ökologisch und vernetzt.
- Als Mediendesignerin weiß ich um die Wirkung von Bildern, Farben, Formen, Symbolen und Schriftzeichen, und ihrem Zusammenspiel, sowie um ihre technische Umsetzung.
- Als Medienanalytikerin achte ich auf eine nutzer-freundliche interaktive Anwendung und reibungslose logische Abläufe. Jedes Zeichen hat seine Bedeutung. Jede Störung will erkannt werden. Jede/r hat alle Ressourcen in sich. Jedes System braucht Pflege und ab und an eine Reinigung.
Meine Kernfacetten sind: Prozesse begleiten (coaching, changemangement), präsentieren, moderieren, Teams bilden (teambuilding), Konflikte durchstehen (Konfliktmanagement), Lernen und Wissen kreativ meistern (Wissensmanagement), vermitteln qua Geschichten erzählen (story-telling), Metaphern, Werte-Training©
Ausbildungen:
- Diplom - Sozialwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Bildungsplanung /-politik
- Mediendesignerin und -analytikerin (CDI)
- NLP-Master-Practitioner (DVNLP und INLPTA)
- Coach (DVNLP und IHK)
- Change Managerin (IHK)
- Management- & Personaltrainerin (IHK)
- Gewaltfreie Kommunikation (nach Marshall B. Rosenberg) für Schulen bei Nada Ignjatovic-Savic
- NLP-Trainerin (DVNLP + INLPT)
- Bildungsbegleiterin seit 06/06
Zu meiner Biografie:
Zufriedene Kindheit überwiegend draußen im Grünen und im Sommerurlaub oft an der See mit 2 Brüdern, Eltern und Oma, sowie Johnny und Daisy (Wellensittiche) daheim am Stadtrand von Bremen. Einschneidendes Erlebnis war mit 5 meine Mandeloperation. Mein linker Gipsarm bei meiner Einschulung ließ mich doch rechts schreiben lernen. Ich hatte doppeltes Glück in der Grundschule eine kinderliebende akkurate Lehrerin mit rotlackierten Fingernägeln, die mich motivierte, lobte und meinen Spielfreund Ralf neben mir. Leider zog er in 2. fort. Dafür hatte ich inzwischen Schulfreundinnen gefunden. Und ihn traf ich in der 5. wieder.
Außerdem meinte mein Schicksal es gut mit mir, indem es mich förderte durch eine gütige Großmutter zuhause, eine ebensolche Großtante und eine Tante in der Nähe, sowie eine Weltenbummlerin-Tante in Berlin, wo ich mit 14 die Großstadt und Oper für mich entdeckte.
Nach einem typischen bildungsbürgerlichen Start mit Schulwechsel von einer zu anderen Straßenseite nach der 4. Klasse zum humanistischen Gymnasium machte ich mein Abitur auf dem sprachlichen Zweig (Lieblingsfächer Deutsch, Kunst, Sport; AG Basketball und Philosophie). Das Lernen war mir und meinen Klassenkameraden inzwischen ordentlich östlich-autoritär vermiest worden. Ich habe miterlebt, wie sadistisch das ist, vor der Tafel in Mathe immer wieder vorgeführt zu werden, wenn klar ist, das du es nicht weißt, mit Pauschalurteilen negativ abgekanzelt zu werden und einfach als schwacher Charakter eingestuft zu werden, aufgrund meines ängstlichen Händedrucks mit einem leider erst nach meiner Schulzeit geschassten Lehrer. In jedem Fall war für mich prägend wer mich wie lehrte und nicht nur was. Zum Glück gehören ja Klassenlehrerwechsel zum Schulsystem. Und bei den nächsten Mathelehrern konnte ich Mathematik auf einmal wieder leicht verstehen und sogar Spaß im Unterricht haben.
Von einer Bildungsinstitution fuhr ich zur nächsten (von der Schule zur Universität) fuhr ich zur nächsten, zuerst kurz nach Osnabrück und dann für Jahre nach Oldenburg. Mein Ersatz-Wunschstudium Sozialwissenschaften (1.Priorität ist für mich Psychologie, aber mein Notendurchschnitt lag über 2) begeisterte mich erst nach dem Vordiplom, als ich mich inhaltlich freigeschwommen hatte von den Pflichtseminaren Statistik, Ökonomie und Recht und interdisziplinär Sozialpsychologie, Soziologie der Familie, Soziologie des Herzens, Feministische Wissenschaft, Alternative Pädagogik und Kreativität studierte und als Tutorin im Frauenprojekt agierte.
Wieder erfuhr ich die Gnade der guten (Hochschul-) LehrerInnen, die mir zeigten wie mensch ganzheitlich, konzentriert, fasziniert, visualisiert und pünktlich (punktgenau) lernt wie mit Aikido-Übungen in Soziologie-Seminaren von Christine Woesler de Panafieu vorweg und Gehübungen zur Wahrnehmungsschulung bei Rudolf zur Lippe oder wie Hugo Kükelhaus mit seiner Antenne für Empfindungen. Von Anderen lernte ich z.B. Eintönigkeit, wie monotone Monologe, pure Abstraktheit, fahrlässiges Zeitmanagement oder Selbstbezogenheit als Dozent/in zu vermeiden.
Während meiner anschließenden Weiterqualifizierung als freie Mitarbeiterin für Fernsehen, Rundfunk und Presse kam der 1.Karriere-Einbruch und Rückzug nach dem Tod meines Vaters zeitgleich mit der Nachricht vom tödlichen Unfall der Tochter meines Ausbilders, der daraufhin uns unserem Schicksal überließ. Jede Minute, jede Stunde, jeder Tag ist kostbar und endlich.
Mein Vorhaben, ein redaktionelles Praktikum beim Sender Radio Bremen "Buten und Binnen" war mir derzeit nicht möglich, außerdem stieß ich mich eh an den engen 3-Minuten-Vorgaben für Nachrichten-texte. Nun wandte ich mich dem Medium Video zu und pendelte nach Walle zu Wideo zur Produktion der Gröpelinger Monatsschau. Nachmittags gab Nach- bzw. Hausaufgabenhilfe. Dann musste ich einfach raus und kellnerte auf Norderney. Auf der Insel vermisste ich den intellektuellen und vor allem tiefenden Austausch.
Über ein selbstgewähltes Praktikum in der ZGF kam ich wieder zum Zuge und wurde wissenschaftliche MA, in einer politisch brisanten Thematik, aber in einer statistisch trockenen Herangehensweise. So wählte ich das Leben und wurde Mutter, statt eine Doktorarbeit zu schreiben. Über verschiedene Berufsstationen wie WiMi und Lehrbeauftragte an der Hochschule Bremen, Öffentlichkeitsreferentin im Frauentherapiezentrum Bremen e.V. und Pädagogische Mitarbeiterin bei der Wirtschafts- und Sozialakademie gGmbH Bremen, Backoffice in einer Unternehmensberatung gelangte ich zu meiner Berufung: Coach und Kommunikationstrainerin.
Im Nachhinein erkannte ich, dass ich jahrzehntelang bereits privat gecoacht hatte ohne dieses Wort dafür zu verwenden. Mir ist es ein Herzensbedürfnis, Menschen mit zu ermöglichen Ihre wirklich wichtigen Aufgaben zu lösen. |